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Von der Zigarette zu Einweg Vapes

Aladin Online e.K.
2022-09-20 16:12:00 / Vapes - E-Shishas
Von der Zigarette zu Einweg Vapes - Der Ursprung der Einweg Vapes: Wie alles begann

Die Entstehung der Einweg Vapes

1. Von der Zigarette zu Vapes

Die E-Zigarette, auch bekannt als elektronische Zigarette oder Vape, ist ein batteriebetriebenes Gerät, welches den Aromaträger, Liquid, erhitzen und verdampfen lässt.
Die Nachfrage nach E-Zigaretten ist in den letzten Jahren stark gestiegen, insbesondere unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen. In den USA haben sich die Verkaufszahlen von E-Zigaretten seit 2011 mehr als vervierfacht.
Im Jahr 2003 wurde die erste elektronische Zigarette von Hon Lik in China patentiert. Zunächst wurde sie nur für den chinesischen Markt hergestellt, aber ab 2006 kam sie auch international auf den Markt. Im Oktober 2013 kam die E-Zigarette unter Philip Morris, einem führenden Anbieter für Tabakwaren in Deutschland, auch hier zu Lande in die ersten Geschäfte.

2. Von der Entwicklung der Vapes zum Wegwerfprodukt

Die erste richtungsgebende Idee für Einweg Vapes kam von James Monsees, einem der Gründer von JUUL.
Er bemerkte, dass in erster Linie nicht das Nikotin, sondern die anderen Chemikalien aus verbranntem Teer schädlich sind und sah eine Lücke in dem Markt.
Mit elektronischen Verdampfern kann jeder ganz einfach die Vorzüge von Nikotin genießen, ohne sich Gedanken zu müssen.
Die erste Version der selbstentwickelten Vapes war noch primitiv. Sie bestand aus einer Plastikflasche mit einem Metallstäbchen in der Mitte. Das Stäbchen wurde dabei in einen USB-Port gesteckt, um ihn aufzuladen. Um zu dampfen, musste man den Stäbchen herausziehen, auf den Knopf drücken und den Rauch durch die Öffnung in der Flasche inhalieren.
Das Unternehmen hat seitdem die eigenen Vapes weiterentwickelt und verbessert. Die neuesten Modelle sind kleiner, leichter und benutzerfreundlicher. Sie arbeiten mit einem sogenannten geschlossenem Pod System, was einen Hybriden aus Mehrzweck- und Einweg Vape darstellt.
Dabei müssen die Verdampferköpfe (Pods) mit dem Liquid, wenn sie leer sind, ausgetauscht werden. Der Akkuträger wiederrum ist aufladbar und wiederverwendbar.
Sie gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen, wie beispielsweise Minze und Erdbeere.

Einweg Vapes, auch als Disposables bezeichnet, sind wiederum E-Zigaretten mit vorgefülltem Liquid und Akku. Sie können weder nachgefüllt noch die Batterie ersetzt oder aufgeladen werden und landen, nachdem sie leer sind, im Müll.
Einweg Vapes erlebten schon in den frühen 2010er Jahren ihren ersten richtigen Hype aufgrund ihrer einfachen Handhabung. Letztendlich sprachen aber nachfüllbare Tanksysteme und wiederaufladbare Akkus die Nutzer vermehrt an. Grund dafür sind Preis und die ökologischen Aspekte.

Aber warum sind die Disposables jetzt auf einmal wieder im Hype, obwohl vor allem der Punkt Umwelt mittlerweile bei den Menschen eine immens wichtige Rolle spielt?

3. Das Comeback der Einweg Vapes – politisches Versagen

Einweg Vapes liegen derzeit allgemein im Trend. Die Tatsache, dass es nur fertige Produkte statt einer Reihe von Einzelteilen gibt, macht Einwegprodukte auch für Einzelhändler attraktiver. Vor allem aber sind sie für die Hersteller eine Möglichkeit, den Druck durch die überall zunehmenden Vorschriften zu mindern. Marketing und Verkauf sind beispielsweise einfacher, wenn man keine zusätzlichen Funktionen erklären muss. Außerdem gibt es in vielen Ländern Versandbeschränkungen, die es den Nutzern offener Systeme oder vorgefüllter Pods erschweren, Verbrauchsmaterialien auszutauschen oder Liquids sowie Pods nachzufüllen.
Wenn sie kein Fachgeschäft in der Nähe haben, dass ihnen das benötigte Material liefern kann, was aufgrund regulatorischer Maßnahmen immer seltener der Fall ist, bleibt ihnen nur der Gang in einen Tabakladen oder zu einer Tankstelle. Diese Geschäfte können jedoch in der Regel nicht die Vielfalt der Geräte anbieten, da ihr Bestand begrenzt ist. Das Zusammenspiel dieser verschiedenen Faktoren macht den Handel mit Einweg Vapes besonders erstrebenswert.
Die Besteuerung von Nachfüllflüssigkeiten, die seit Juli 2022 in Kraft getreten ist, ist vor allem in Deutschland ein Faktor für die Verbreitung.
Die unverhältnismäßig hohen Steuersätze orientieren sich an den Milliliter Angaben. Das heißt je größer ein entsprechendes Flüssigkeitsbehältnis ist, die Steueraufschläge umso auffälliger für die Konsumenten werden. Bei Einweg Vapes mit geringen Füllmengen von etwa 2 Milliliter liegt die Besteuerung im Bereich weniger Cent. Das fällt auf den ersten Blick weniger ins Gewicht bei den Kunden. Nachfüllbehälter freier Systeme werden dagegen um mehrere Euro teurer. Dies sorgt für eine Wahrnehmungsverzerrung, was natürlich auch den Händlern bewusst ist. Die Politik leistet damit ungewollt der aktuellen Entwicklung Vorschub.


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